Wissenswertes

LTE: der zweite Test aus 2013

Bewertung:  / 10
SchwachSuper 

Meine Erfahrungen mit dem LTE System von vodafone.


Im folgenden beschreibe ich meine Erfahrungen (aus 2011, 2012, 2013 und 2014) in diversen Tests mit vodafone (LTE) der originalen Easybox 803 (später 904) und zuletzt der AVM Fritzbox (6840 LTE) und LTE selber gemacht habe. Die Easybox(en) wurde(n) seinerzeit noch mit separaten Empfangsmodem, oder mit einem separaten Empfangsstick (USB) betrieben. Sie hatte keine eigene Empfangstechnik integriert. Später war die gesamte Technik integriert in der Easybox, und auch in der AMV Fritzbox (6840 LTE).

Lesen Sie bitte auch die anderen LTE Berichte auf dieser Website. (siehe dazu die Auflistung der Kategorie "Wissenswertes").

Test aus dem Jahre 2012 und 2013: Der neue Test aus 2013: auch hier habe ich den Test - diesmal mit neuer Hardware und offenbar modernisierter vodafone Hard- und Software - wiederholt. Tatsächlich ist der Test nahezu perfekt ausgefallen. Da ich selber aktuell vom Telefon nicht abhängig bin, (man hat ja für Notfälle auch noch ein Handy) habe ich mich dann nach einigen Wochen des Tests entschlossen, von der Telekom zu vodafone umzusteigen. Ebenfalls bin ich quasi gleichzeitig zur AVM Hardware Fritz!Box 6840 LTE umgestiegen, einfach weil diese erheblich komfortabler ist.

Das die Telekom sich enorm quer gestellt hat, und ich sogar die Bundesnetzagentur einschalten musste, muss ich hier nicht weiter erwähnen! Ich finde es schlicht schade, dass Firmen offenbar immer wieder versuchen, Kunden zu halten. Dabei muss jeder Firma doch eines klar sein: ein Kunde, der freiwillig "geht", den kann man nicht einfach so "halten". Das geht einfach nicht!

Bereut habe ich diesen Entschluss bisher nicht - seit vielen vielen Monaten! Mehr noch: vodafone hat freiwillig angeboten, die Telekom-Kosten zu übernehmen, wenn ich mich entscheide, umzusteigen. Defakto bezahle ich also aktuell (2013) rein gar nichts für meinen LTE Mehrgeräteanschluss der vodafone (LTE).

Neuer Test aus 2013 / INFO: im April, Mai, Juni, Juli, und teilw. auch August 2013 gab es leider auch einige Probleme mit dieser sehr neuen, noch sehr jungen Technologie. Immer wieder vielen die Funkzellen - die hier auf LTE bezogen noch sehr knapp sind - aus, und so war weder Telefonie, noch Internet möglich. Das ist besonders dann ärgerlich - wie in meinem Fall - wenn man von LTE praktisch vollständig abhängig ist (ich habe ja 5 Festnetzrufnummern, welche alle über einen vodafone LTE Funkturm laufen, der sonst ja "nur" Handys versorgt, wobei die Telefonie und das Internet ja als "Flatrate" angeboten wird, siehe auch oben die beiden ersten Absätze...).

Weitere Anmerkungen: Denn bei so einem Ausfall kann man weder selber raus telefonieren, noch kann man angerufen werden. Im Prinzip nicht soooo schlimm, aber wenn sowas über Monate immer wieder für viele Stunden täglich, manchmal für ganze Tage vorkommt, dann, ja dann wird es sehr schnell sehr lästig. Und so musste ich schlussendlich nach mehreren dutzenden Telefonanrufen einen Brief mit Einschreiben und Rückschein nach vodafone in Düssseldorf senden, und dort freundlich aber deutlich um eine dauerhafte "Abstellung" dieser Probleme, mit Fristsetzung "bitten".

Tatsächlich hat man in so einem Fall rein rechtlich als Kunde jedoch nur wenig Möglichkeiten. Stand 2013 ist es so, das lediglich die Telekom verpflichtet ist, eine Grundversorgung (mit Telefonie) sicher zu stellen. Andere Anbieter sind rechtlich nicht dazu verpflichtet. Die Bundesnetzagentur muss in Falle von LTE also zum einen "grünes Licht" geben, das ein Funkturm umgerüstet / erweitert werden darf. Zum anderen muss dann der Anbieter aber auch "anfahren", also auch tatsächlich umrüsten, bzw. aufrüsten. Der Anbieter muss das jedoch wie gesagt nicht machen, er darf es aber, wenn die BNA (Bundesnetzagentur) dies erlaubt hat. Die Entscheidung liegt also letztlich beim Anbieter (z.B. vodafone) wer im Stich gelassen wird, und wer nicht.

So, wie jeder Beitrag ist auch dieser Beitrag mal zu ende :-)