Unterdrückung

Die Zukunft der Arbeit(er*innen)

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Welchen Beruf sollte man heute erlernen, um in 25 Jahren nicht arbeitslos zu sein - oder: Welche Arbeitsplätze wird es in 25 Jahren vermutlich nicht mehr geben? Könnte es der IT Bereich sein?


Es ist nun mal so, wie es ist. Früher gab es Dampfmaschinen. Das war normal. Heute gibt es Verbrennungsmotoren. Die werden aller Voraussicht nach aber auch bald von der E Mobilität abgelöst. Finde ich ganz okay. Wir leben nun mal in einer schnelllebigen Zeit - von der rasant voranschreitenden KI (künstliche Intelligenz) und den bald kommenden superturboschnellen Computern (Quanten Computer) mal ganz abgesehen...

...denn im Jahre 2045/2050 wird es - vermutlich - die Hälfte der heute bekannten Berufe nicht mehr geben. Dafür wird es aber viele neue Berufe geben. Gott sei dank, denn einen Wandel hat es doch immer gegeben. Fabrikarbeiter*innen werden überwiegend - oder ganz - durch Roboter mit KI (Künstliche Intelligenz) ersetzt. Tatsächlich zeichnet sich schon heute (2019) deutlich ab, das IT (Informations Technologie) Experten, speziell mit Schwerpunkt KI extrem gefragt sind. Was heute in einigen Teilen der Welt diesbezüglich entwickelt wird, ist schon beachtlich und erstaunlich. In Deutschland wird sich diese Technik schätzungsweise so um 2030 - vielleicht auch schon eher - durchgesetzt haben. Zur IT mit dem Schwerpunkt KI gehören all die neuen Techniken, die jetzt mehr und mehr auf uns zu kommen; autonome Autos, lernende Roboter - eben einfach immer mehr Technik (und immer weniger "Arbeit" bei der man sich die Hände schmutzig machen muss). 

Heute erledigen in vielen Fällen Menschen Aufgaben in Fabriken, die diese mehr oder weniger widerwillig nur abarbeiten, einfach um das Geld zu bekommen, und die Aufgaben zu erfüllen. Und um am Wirtschaftsleben einer Marktwirtschaft - mehr oder weniger sinnvoll und gut - teilnehmen zu können. Denn ohne Moos nix los. Spaß hat an all diesen Dingen nicht jeder. Hier sollte man aber von Seiten der Firmen (und Führungskräfte) sich das Leben nicht zu einfach machen, und diese "Arbeiter(*innen)" einfach als schwierig zu bewerten. Denn wenn ein Mensch gezwungen ist, eine Tätigkeit auszuführen, die nicht seinen Kompetenzen entspricht, ist es keinesfalls ungewöhnlich, das die Tätigkeit dann eben nicht zu jeder Zeit auch perfekt ausgeführt wird. Von der sehr oft "sehr mäßigen" Bezahlung mal abgesehen. Denn die Belohnung für die Arbeit ist der Lohn. Wenn dieser gering ausfällt, kann man sich vorstellen, wie viele Mitarbeiter darauf reagieren. Was früher normal war, nämlich eine feste Anstellung mit gutem Lohn und sozialer Absicherung, wird es vermutlich um 2030 und später nicht oder kaum noch geben. Dieser Luxus wird sich auflösen, so ist zu vermuten.

Der neue Job; in Zukunft wird nur noch der Mensch eine Beschäftigung finden, der auch glaubhaft nachweisen kann - in seiner Bewerbung und später im Vorstellungsgespräch - das er diese Beschäftigung richtig gerne macht. Ohne Freude im Job läuft in rund 25 Jahren nichts mehr. Das jedenfalls ist meine Hoffnung, aber auch meine Vermutung. Das gilt dann im Prinzip mehr oder weniger für alle Berufe, die es dann noch gibt, wobei natürlich viele, ganz viele neue Berufe hinzu kommen werden.

Wir müssen also immer weiter lernen. Das macht und das kann ein Mensch schon von Geburt an. Und wenn die Lust dazu irgendwann aufhört, liegt es daran, dass man nicht genug gefordert wurde, oder es einfach zu langweilig wurde. Es liegt nicht daran, weil wir schon zu alt sind. Kinder und Jugendliche verlieren Ihre Neugierde, ihren Entdeckerdrang wenn man ihnen vorschreibt, was sie zu entdecken haben. Wenn man Kinder, Jugendliche, Erwachse vorschreibt, was sie zu tun haben, verlieren sie schlicht die Lust. Denn wer soll, will nicht mehr. 

Auch die Kindergärten und Schulen müssen womöglich umdenken. Wenn immer mehr Eltern das Schulsystem kritisieren, und sogar Ihre Kinder dort nicht mehr hinschicken, ist dies ein Zeichen, dass das System der Schule in dieser Form nicht mehr funktioniert. Natürlich gibt es auch einige wenige wirklich gute Schulen. Diese sind aber rar. Denn Kinder müssen sehr vielfältig erzogen werden, mit dem Kopf, aber auch mit dem Körper. Dazu muss man in der Natur unterwegs sein, aber auch in der Kultur, um viele Erfahrungen sammeln zu können, auch beim täglichen Zusammenleben und Zusammenarbeiten mit anderen. Denn eine Vermischung von Menschen - ganz gleich welche Hautfarbe - ist heute schon ganz normal und üblich. Sehr viele Menschen akzeptieren den "anderen" Menschen aber nicht, einfach weil er auffällt, und dann ausgegrenzt wird. 

Weitere Infos z.B. auf Business Insider .