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Gleichrichter (aktiv)

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Ein Gleichrichter ist - eigentlich - ein passives Bauteil, welches sich ähnlich wie eine Diode verhält. Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag (der Stromkrieg). Möchte man jedoch diese Wechselspannung in Gleichspannung umwandeln, wie sie in elektronischen Geräten benötigt wird, wird ein Gleichrichter eingesetzt. Doch "herkömmliche" Gleichrichter haben auch Ihre Nachteile (z.B. Spannungsabfall....)

...deswegen gibt es heute z.B. von der Firma LT (Linear Technologie) auch sog. aktive (Brücken)-Gleichrichter.

Dabei handelt es sich um 4 FET (z.B. N-FET) Transistoren, welche in einem gemeinsamen Gehäuse unter gebracht sind. Der LT 4320 ist somit ein Controller, welcher zusammen mit den FET Transistoren einen sog. "Ideal Diode Bridge Controller" ergibt. Es können - je nach Version - Spannungen bis ca. 72 V verarbeitet werden, bei Frequenzen bis ca. 600 Hz. Auch Gleichspannung kann dabei bei Bedarf problemlos verarbeitet werden.

Interessant sind dabei auch die sehr geringen Spannnungsabfälle am Bauteil selber. So sind z.B. die Flussspannungen teilweise um bis zu 2 Volt kleiner, als bei herkömmlichen Bauteilen. Am Ausgang kommt also mehr (Gleichspannung) raus. Im Chip sind sogar eigene "Ladungspumpen" integriert, welche für die nötige höhere Steuerspannung der FET Transistoren sorgt.

4 Dioden sind in einem gemeinsamen Gehäuse verschaltet untergebracht. Abb. eines Brückengleichrichters...
Bild oben: der Prinzipaufbau des Brückengleichrichters. Kein Bild, sondern Textbeschreibung. Bild oben: Bauformen Bild oben: Schaltzeichen und Prinzipverschaltung, hier aktive Version eines Brückengleichrichters.


So, weiter möchte ich dieses Thema "Gleichrichter (aktiv)" hier in den Grundlagen nicht ausführen :-)