Alternative Energie

Zukunft Elektroauto

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Warum gibt es in Deutschland (Stand 2014) immer noch so wenig Elektroautos?


In Amerika, in Frankreich, in Norwegen, in den Niederlanden, und in einigen anderen Ländern werden viel mehr E-Autos verkauft. Dort gehören E-Autos schon zum Alltag in der Stadt. Doch warum ist das in Deutschland nicht genau so? E-Autos gibt es schon genau so lange wie Verbrenner-Autos. Als vor über 100 Jahren die Autos auf die Straße kamen, war der E-Auto Anteil sogar ganz erheblich größer als heute. Es gab damals fast genauso viele E-Autos wie V-Autos.

Prof. Dudenhöffer (u.a. Inhaber des Lehrstuhls Automobilwirtschaft): Deutschland tut zu wenig für das E-Auto. Siemens zieht sich zurück, bei den Ladestationen, genauso wie auch die Energieversorger, beim aufstellen von Ladestationen. Deutschland, das Land der Erfinder und Entwickler, ist an letzter Stelle, wenn es um E-Mobilität geht. Aber warum ist das so?

Auch die Politik in Deutschland tut aktuell (Stand 2014) einfach immer noch viel zu wenig für E-Autos. Jeder 7. Arbeitsplatz ist in Deutschland von der Autoindustrie abhängig. Wenn Deutschland nicht bald reagiert, wird das Land der Erfinder, das Land "Made in Germany" bald keine herkömmlichen V-Autos mehr verkaufen können, da diese dann bald keiner mehr haben will. Übrigens, "Made in Germany" steht heue immer noch für Qualität. Doch früher stand es für "schlechte Qualität". Damals vor rund 100 Jahren (Ende des 19. Jahrhundert) wurde damit gewarnt vor alter, unmoderner importierter Technik aus Deutschland. Das kann bald wieder so kommen...

Doch warum ist die Situation in Deutschland bz. E-Mobilität so, wie sie ist? Warum gibt es eine so große Abneigung - auch von der Politik - für E-Mobilität, eine Technik, welche extrem umweldfreundlich ist? Fakt ist: es gibt in Deutschland defakto keine staatliche Unterstützung. Bringen wir es auf dem Punkt: in Deutschland sind aktuell (Stand 2014) E-Autos immer noch unbeliebt, vielleicht sogar verhasst und ungewünscht. Was steckt dahinter?

Im Koalitionsvertrag (Stand 2014) sollen in 2020 schon min. 1 Million E-Autos in Deutschland unterwegs sein. Doch es ist fraglich, ob dieser "schön Traum" auch wahr wird. Denn bisher tut die Regierung praktisch nichts für ein solches Ziel, was freilich wohl ein Traum bleiben wird. Dabei könnte es doch ganz einfach gehen:

Einmal Volltanken für wenige Euro.

Doch dieser Traum wird nicht morgen wahr werden. Es wird eher ein langer Übergang, bei dem der ganze Automobilsektor vor großen Umwälzungen steht. Doch es drängt die Zeit. Denn Erdöl ist zu wertvoll, um es einfach zu verbrennen. Die neuen Antriebskonzepte müssen also her. Doch worauf warten alle noch?

Die Zukunft mit seinen schönen Vorstellungen schon vorweg genommen hat Dieter Eckhard aus Ingelheim. Der Messingenieur hat mittlerweile schon fünf Elektroautos (Stand 2014). Schon 1997 hat er sein erstes E-Auto gekauft und war von dem Auto Marke "Hotzenblitz" begeistert. Seitdem fährt er fast jeden Tag elektrisch mit E-Autos. Dieter Eckard ist ein echtes Vorbild, und voll von seinen Elektrofahrzeugen überzeugt. Doch der Elektrowagenfreak ist eine Seltenheit, und so sind die Stromfahrzeuge derzeit keine sehr große Konkurrenz für Benziner und Diesel, also für Verbrenner- PKW. Denn von den 43 Millionen Autos in Deutschland fahren nur ca. 8000 mit Strom, ein verschwindend geringer Bruchteil. Das sind weniger als 0,0002 % Anteil Elektrofahrzeuge - der Rest fährt mit Verbrennermotoren (Diesel, Gas und Benzin). So leben die Menschen offenbar im 3. Jahrtausend - weil es erstmal einfach ist. Aber bald wird es teuer. Richtig teuer für alle Menschen. Aber warum ist das so? Nun, den meisten Fahrern sind die aktuellen (Stand 2014) E-Fahrzeuge zu teuer. Stromtankstellen fehlen auch. Und das Laden dauert im Vergleich zum Tanken oft recht lange, und auch die Urangst des deutschen Autofahrers, mit so einem Mobil liegen zu bleiben, sind die Hindernisse für diesen "schönen Traum". Doch viele dieser völlig unnötigen Vorurteile sind nur vorgeschoben. Man muss einfach von der Sache "E-Fahrzeug" überzeugt sein. Dann klappt das auch. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Die Autoindustrie: In 2014 bringen die PKW Hersteller, angestachelt aus Fernost, immerhin 15 neue E-Fahrzeuge auf den Markt. Das ist ja erstaunlich. Meint es die Automobilindustrie jetzt ernst mit bezahlbaren Volt, Watt und Kapazität? Oder ist alles nur ein Bluff, um EU-Strafzahlungen für hohe CO2-Werte bei den beliebten Verbrennungsmotoren zu vermeiden? Fakt ist; keiner will so richtig ran an die E-Autos. Aber die EU macht Druck. Vieles was die EU macht, ist nicht so schön. Manches auch doch, wie in diesem Fall. Und die BRD hat hoch gesteckte Ziele. Sie will bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen haben. Sollen die da nur rumstehen, oder auch fahren? Ist das machbar? Oder auch "nur ein schöner Traum"? Was steckt dahinter, wenn eine Regierung sowas ankündigt? Sind es die "vielen" Arbeitsplätze der Autoindustrie?

Betrug mit Subventionen?

(Zitat von www.sonne-24.de:) Gleichzeitig verlangt die deutsche Autoindustrie Geld vom Staat. Das bekommt sie auch, denn der Staat verschenkt gerne Geld, für die Weiterentwicklung von Technik. Dabei haben die großen deutschen Autohersteller selber genug Geld. BMW hat 2010 einen Gewinn von über 3 Milliarden Euro gemacht. Bei Mercedes sind es über 4 Milliarden Gewinn in 2010. Und VW hat fast 7 Milliarden Euro Gewinn in 2010 gemacht. Diese Konzerne, die es bis heute nicht fertig gebracht haben, Elektroautos günstig anzubieten, schwimmen im Geld! Doch unser Staat hat nichts besseres zu tun, als noch 1 Milliarde Euro an die Konzerne zu verschenken - für die Forschung nach neuer Batterietechnik. Doch es gibt schon seit über 100 Jahren geeignete Speichertechnik. Statt dessen wird immer weiter nach neuer Speichertechnik gesucht. Hat man sie gefunden, sucht man wieder weiter nach neuer Speichertechnik - man versucht eben alles, um keine E Autos bauen zu müssen. (Ende des Zitats von www.sonne-24.de)

Andere Länder zeigen, das es auch anders geht. In Norwegen z.B. gehören die E-PKWs bereits zum Alltag. Norwegen fördert die Elektromobilität wo es nur geht - nicht so wie Deutschland. Freie Cityparkplätze mit kostenlosem Strom, keine Maut. Norwegen ist damit ein Paradies für Elektroautos. Und auch die Niederlande setzt verstärkt auf E-Autos, z.B. in Amsterdam. So wird außerdem die Luftqualität der Stadt verbessert.

Fest steht, dass sich nicht nur der Fahrzeugantrieb, sondern auch die Strukturen der Mobilität ändern müssen. Nur so kann man die Probleme der Zukunft meistern. Die verschiedenen Systeme wie Car-Sharing, Bus und Bahn müssen endlich besser vernetzt werden.

Das E-Autos nicht teuer sein müssen, zeigen viele Beispiele. Gerade Zweitwagen, aber auch Taxen arbeiten sehr wirtschaftlich mit E-Antrieben.

Weitere Informationen zu diesem Thema;
  • www.elektromobil-dresden.de
  • www.udo-leuschner.de/energie-chronik/090905d1.htm
  • www.hybridelektroauto.com
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Elektroauto-Prototypen
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Hybridautomobile_in_Serienfertigung
  • www.fleck-elektroauto.de
  • www.elektroauto-fahren.com
  • www.stueber-automobile.de

So, wie jeder Beitrag ist auch dieser Beitrag mal zu ende :-)